Linsenbolognese

Oft lese ich, dass sich Mütter Sorgen machen, weil ihre Kinder immer das gleich essen oder einfach nicht viel essen und der Wochenspeiseplan relativ eintönig ausfällt. Ich verrate euch mal was: Das macht überhaupt nichts! Es muss nicht immer abwechslungsreich sein 😉 Klar biete ich viele verschiedene Speisen an, manches wird erst beim 3. Versuch gegessen, manches garnicht und dann gibt es aber Rezepte, die einfach IMMER gehen. Wie diese Linsenbolognese.

Meine beiden BLW Kinder waren eigentlich immer recht gute Esser, aber ab dem 1. Geburtstag hat sich einiges verändert. So hat der Kleine (inzwischen 2) aufgehört Gemüse zu essen. Ja, leider, aber was wären wir Mütter, wenn wir nicht doch irgendwie probieren, das Gemüse in das Kind zu bekommen 😀 Bei uns wird „sichtbares“ Gemüse gerne in Nudelsuppen gegessen und „unsichtbares“ eben in Saucen. Die Linsenbolognese ist wirklich bei uns allen beliebt, es sind lauter gute Sachen drinnen und ihr könnt eigentlich jedes beliebige Gemüse hineinraspeln, das ihr noch zuhause habt. Und weil sie so beliebt ist, mache ich sie nun mindestens 1x die Woche 🙂

Linsenbolognese

  • 1 Zwiebel (oder Schalotte, wenn ihr welche findet)
  • 1 Karotte (oder etwas Zucchini, Sellerie, Paprika, je nachdem, was ihr noch so im Kühlschrank habt)
  • 1 EL Butter oder Olivenöl
  • 1 Dose Linsen (gekocht, etwa 260 g Abtropfgewicht)
  • 1 Pkg. (500 g) passierte Tomaten
  • 1 EL Elena’s Pizza & Pasta Gewürz 
  • 1 EL rainbow spice 
  • ein Schuss Apfelsaft (naturtrüb ohne Zuckerzusatz)
  • 1-2 Schaumkellen Nudelwasser (optional)

Zwiebel und Karotte schälen, Zwiebel klein hacken, Karotte fein raspeln und in einer heißen Pfanne mit Butter oder Olivenöl andünsten. Mit einem Schuss Apfelsaft ablöschen (ich verwende gerne einen Apfel-Holler Saft).

Linsen, Gewürze und passierte Tomaten hinzugeben und ca. 10-15 Min. einkochen. Ein kleiner Trick ist, etwas vom Nudelwasser zur Sauce zu geben. Durch die darin enthaltene Stärke, wird die Sauce noch etwas gebunden und es schmeckt einfach runder.

Ich koche eigentlich immer gleich die doppelte Menge und variiere bei den Angaben. So nehme ich z.B. auch mal eine große Dose Linsen und dementsprechend mehr passierte Tomaten oder mehr Apfelsaft.

Wenn ihr mehr Zeit habt, lasst die Sauce länger kochen – je länger sie kocht, umso leckerer und vollmundiger schmeckt sie. Meistens salze ich nicht mehr nach, da in den passierten Tomaten und den Dosenlinsen schon kleine Mengen Salz enthalten sind (unter 1g).

Falls ihr euch fragt, warum Apfelsaft: Ihr könnt auch Traubensaft nehmen 😉 Der dient als Ersatz für den Wein, der klassisch in eine Bolognese kommt und die Fruchtsüße balanciert auch die Säure der Tomaten etwas aus. Manche geben gern auch einen Schuss Milch hinzu, um die Säure auszubalancieren. Probiert einfach mal eure eigene Variante aus und lasst es euch schmecken 🙂

Mein Kleiner verdrückt von der Bolognese mit Nudeln 2-3 Schüsseln 😉 Wir geben gerne noch etwas geriebenen Parmesan oder anderen Hartkäse drüber.

Übrigens: Wenn ihr das Gericht glutenfrei möchtet, einfach glutenfreie Nudeln z.B. aus Mais, Kichererbsen etc. verwenden!

Info: Unsere Gewürzmischungen sind alle ohne Salz, Industriezucker und Glutamate, weshalb sie sich für den Familientisch mit kleinen Kindern und Essanfänger gut eignen.

Print Friendly, PDF & Email
Mein Name ist Svetlana Hartig (Lana), ich bin verheiratet und Mama von Elena und Julijan. FreshBaby® war eine Idee, die im Zuge der Beikost mit Elena geboren wurde und die mir jeden Tag aufs Neue eine Freude bereitet. Kochen und Backen ist schon lange mein Hobby. Mit FreshBaby & FreshBaby Family möchte ich mein Wissen und meine Leidenschaft an andere Familien und Institutionen weitergeben und euch und eure Lieben kulinarisch verwöhnen. FreshBaby steht für gesunde und abwechslungsreiche Familienkost und Baby-led Weaning, der selbstbestimmten Beikost für Babys ab 6 Monaten. Unterstützt werde ich dabei von meinem lieben Mann, den beiden Zwergen und vom Thermomix®. Studiert habe ich Politikwissenschaften und Business Management. Derzeit mache ich noch meine Ausbildung zum dipl.Kinderernährungscoach.

Kommentar verfassen